Zins- und Zeitenwende meistern
Trumps Wahl für die US-Notenbank
US-Präsident Donald Trump nominiert Kevin Warsh zum nächsten Präsidenten der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Was bedeutet das für Geldpolitik, Märkte und die Unabhängigkeit der Notenbank? Lesen Sie unsere Einschätzung.
Kevin Warsh, ehemaliger Fed‑Gouverneur und als eher hawkisher geldpolitischer Vertreter bekannt, soll Jerome Powell im Mai als Fed‑Vorsitzenden ablösen. Seine Nominierung signalisiert eine stärker auf Preisstabilität fokussierte, institutionell konservative Ausrichtung der US‑Notenbank. Gleichzeitig bleibt sein unmittelbarer Einfluss begrenzt, da geldpolitische Entscheidungen weiterhin im FOMC (Federal Open Market Committee) getroffen werden.
Im Artikel heben wir acht zentrale Punkte hervor – darunter Warshs Haltung zur Unabhängigkeit der Fed, seine präferierte künftige Ausrichtung der Geldpolitik, die politischen Herausforderungen sowie mögliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Insgesamt deutet seine Nominierung auf eine weniger expansive, aber institutionell stabilisierende geldpolitische Perspektive hin.